Zehn Jahre “Brücke zum Baltikum”

Bereits im Gründungsjahr 2001 fand der erste Schüler – Besuch in Kiel und Hamburg statt; seitdem waren lettische Schülerinnen und Schüler vier Mal Gäste an verschiedenen deutschen Universitäten – zuletzt im Oktober 2009. Die Gruppen bestanden in der Regel aus jeweils 14 Schülern und Schülerinnen und zwei Lehrern.

Im Jahre 2008 haben 13 Schüler/-innen der oberen Klassen aus drei Städten (Riga/Valmiera/Liepaja) eine Woche am Unterricht an der Emil-Krause-Schule in Hamburg und an der Tellkampf Europa Schule in Hannover teilgenommen. Das hat zu einer partnerschaftlichen Verbindung zwischen den Gymnasien in Riga und Hannover geführt.

Aus Anlass des Jubiläums der „Brücke“ haben im Juni 2011 je sechs Schüler verschiedener lettischer Gymnasien an Schulen in Hannover (Tellkampf Europa Schule) und Halle (Georg-Cantor-Gymnasium) hospitiert. Wie die Lehrer gerne betonen – und die Schüler bestätigen-, sind die persönlichen Erfahrungen der realen Gegebenheiten und der Landeskunde eine sehr hilfreiche Motivation für das Erlernen der deutschen Sprache und ermuntern möglicherweise zu einem Studium in Deutschland.

Umfangreiche Lehrmittelspenden in Abstimmung mit den aktuellen Lehrprogrammen der Schulen runden das Programm des Förderkreises ab.

Eine Reihe externer Befürworter unterstützen den Förderkreis – bis hin zum Staatsministerium des Auswärtigen Amtes. Die guten Kontakte zu Lehrern und Schülern, ihre zahlreichen Dankesschreiben, die Zunahme der Absolventen für das Deutsche Sprachdiplom (DSD II), die Zahl der lettischen Studierenden in Deutschland aus den teilnehmenden Schulen bestätigen den Erfolg der „Brückenarbeit“.

Die restriktiven Sparmaßnahmen der lettischen Regierung werden positiv beurteilt, doch auf wessen Rücken werden sie ausgetragen? Die Gehälter der Lehrer wurden um 20 Prozent gekürzt, die Zuschüsse für Lehrmittel eingeschränkt, u.v.a.m.

Die Förderung der jungen Generation , vor allem die Unterstützung der Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer für die Deutsche Sprache im Baltikum sind gerade jetzt erforderlich und eine Herausforderung für die „Brücke zum Baltikum“. Danken möchten wir an dieser Stelle allen Mitgliedern und Spendern, die durch ihren Beitrag eine konstruktive Arbeit des Vereins ermöglichen.

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